Beratung zum Aufbau einer internen Evaluationskultur im Kommunalen Bildungsmanagement in Niedersachsen

Beratung zum Aufbau einer internen Evaluationskultur im Kommunalen Bildungsmanagement in Niedersachsen:

Kommunales Bildungsmanagement hat die Aufgabe, in einer Verantwortungsgemeinschaft mit staatlichen, kommunalen und zivilgesellschaftlichen Akteuren eine Bildungslandschaft zu entwickeln, die den Bürgerinnen und Bürgern entlang der Bildungsbiografie bedarfsgerechte Bildungsangebote anbietet. Zu Beginn werden häufig Schwerpunkte auf ausgewählte Bildungsphasen gesetzt, bspw. auf Bildungsübergänge von der Kita in die Grundschule oder der Schule in den Beruf. Das kommunale Bildungsmanagement steht dabei vor der großen Herausforderung, eine effektive Zusammenarbeit von meist heterogenen Akteure zu erreichen, deren Ressourcen begrenzt sind und deren Kooperationsbereitschaft zum Teil noch wenig entwickelt ist. Es muss in interdisziplinären Teams kooperieren und ein gemeinsames Verständnis von Bildungsmanagement und nicht-hierarchischer Kooperation in vornehmlich hierarchisch geprägten Institutionen entwickeln, die zuvor in der Regel „abgeschottet“ voneinander arbeiteten, ohne sich im Sinne der Zielgruppen abzustimmen. Methoden und Vorgehensweisen der Evaluation können das kommunale Bildungsmanagement unterstützen …

  • alle Prozesse von der gewünschten Wirkung her anzustoßen, um eine neue Basis für Funktions-, Hierarchie-, System- und Organisations- übergreifende Kooperationen zu haben.
  • eine Strategie- und Leitzielentwicklung auf Entscheiderebene zu initiieren, um passende Projekten und Maßnahmen abzuleiten bzw. partizipativ zu entwickeln.
  • Leitziele stringent zu operationalisieren und die Umsetzung von Projekten laufend qualitätszusichern, um bereits im Verlauf nachsteuern zu können.
  • die Ziele der Bildungslandschaft nachvollziehbar an wichtige Entscheider der Region und an operative Netzwerkpartner zu vermitteln.
  • über Erfolge und Misserfolge Rechenschaft abzulegen.

schmidt evaluation begleitet die Verantwortlichen der Regionalen Bildungsbüros dabei, wirkungsorientierte Zielsysteme zu entwickeln und als Steuerungsinstrumente zu nutzen. Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden in Workshops und in Form von individueller Beratung dabei begleitet, empirische Erhebungen eigenverantwortlich umzusetzen, um so gegenüber Kooperationspartnern und Mittelgebern über Erfolge und Handlungsbedarfe datenbasiert auskunftsfähig zu sein.

Auftraggeber: Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Niedersachsen

Laufzeit: seit 06/2017

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